| |
Karin Dörre VITA, PREISE UND KÜNSTLERISCHES KONZEPT
Geboren1964 in Peine, Niedersachsen, Deutschland. Während der Schulzeit Mitarbeit in einer Düsseldorfer Kunsthandlung, Ausführung von Auftragsarbeiten wie Portraits etc. und Gemälderestaurierung.
Nach dem Abitur zunächst Mitarbeit in einem Architekturbüro, seit 1998 selbstständig.
2005 professioneller Wiedereinstieg in das künstlerische Schaffen, Beginn der Ausstellungstätigkeit.
Vorwiegend verwendete Techniken sind Malerei mit Ölfarbe/Acrylfarbe auf Leinwand sowie Zeichnungen mit Feder und Tusche.
Weitere Tätigkeitsschwerpunkte: Zeichnungen mit Graphit, Kreide, Aquarell, Buchillustrationen, experimentelle Fotografie und Kleinobjekte aus Materialmix. Seit Ende 2006 Teilnahme an Wettbewerben „Kunst am Bau“.
Kunstpreise, Anerkennungen:
- Nominiert für den Gesellschafter Art.Award 2006 auf der Art.Fair21 Cologne für das Werk „Gesellschaftsbild“, Finalistin (10 Finalisten)
- Kunstpreis der Ausstellung „Schmerz-Bilder vom Menschen“ im Wilhelm-Fabry-Museum Hilden für das Werk „Hommage an Robert Capa – part two: Refugees“, 2.Preis sowie Publikumspreis, Februar 2009, dotiert mit Geldpreisen
- Kulturpreis Kreis Mettmann 2009 „Zeichnung“ für die Zyklen „Storyboards“ und „was ist mit Utopia?“, dotiert mit 4.000 EUR und Einzel-Ausstellung als Teil der Neanderland-Nacht der Museen
- Kunstpreis „Hochwasserpreis 2010“ der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V. für das
Werk „unexpected“ aus dem Zyklus „Transformation“. Anerkennung dotiert mit einem Geldpreis und der Veröffentlichung in einem Bildkalender 2012
Stationen der künstlerischen Laufbahn:
- Seit 2008 Künstlerkarte Düsseldorf, seit 2010 Atelierförderung durch das Kulturamt
- von 2009 bis 2010 Mitglied im Kunstverein damenundherren e.V. in Düsseldorf
- Seit 2009 Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler BBK, Bezirksverband Düsseldorf e.V., seit 2010 Vorstandsmitglied
- Seit 2010 Mitglied in der GEDOK, seit 2010 Mitglied des erweiterten Vorstands der GEDOK A46 Düsseldorf e.V.
- Seit 2010 Mitglied in der VG Bild-Kunst
Die Thematik der künstlerischen Darstellung bezieht sich auf unsere Gesellschaft. Der Mensch steht im Mittelpunkt jeder Arbeit und wird in seinem Umfeld inszeniert; auch wenn er in manchen Werken selbst nicht sichtbar wird, sind dennoch die Auswirkungen seines Daseins spürbar. Fotografien werden mittels Projektor verfremdet in die Malerei integriert; durch den Kontrast der unterschiedlichen Darstellung entstehen Beziehungen und Sichtweisen, durch die Verwendung der Fotos findet ein Dialog mit der Wirklichkeit statt. Die Ideenfindung von malerischem Vortrag und den Sujets erfolgt durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen, unser Leben visualisierenden Medien wie z.B. Werbung, aber auch durch das subjektive Empfinden.
Zahlreiche Studienreisen im In- und Ausland u. a. mit der Transsibirischen Eisenbahn, Reisen entlang der Seidenstraße nach Usbekistan, nach Armenien, Georgien, Aserbeidjan, in das Baltikum und durch ganz Europa, nach Israel, Indonesien und Südafrika lassen Einblicke in andere Kulturen gewinnen und haben den künstlerischen Blick für natürliche und unnatürliche Umgebungen geschärft.
|
|